Darstellung Der Auswirkungen Des Entwurfs Einer Energieeffizienz-Richtlinie Der Eu Auf Die Linz Strom Netz Gmbh Als Verteilernetzbetreiberin

In: Business and Management

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„Darstellung der Auswirkungen des Entwurfs einer Energieeffizienz-Richtlinie der EU auf die LINZ STROM Netz GmbH als Verteilernetzbetreiberin“ eingereicht als Hausarbeit bei o. Univ. Prof. Dr. iur. Franz Zehetner im Rahmen der Lehrveranstaltung Internationales Recht des Global Executive MBA Programms 2010

Johannes Zimmerberger Zedernweg 2 4623 Gunskirchen +43 732 3400 3347 j.zimmerberger@linzag.at

Hausarbeit Internationales Recht

Johannes Zimmerberger

1. Ausgangslage:
Die LINZ STROM Netz GmbH ist konzessionierte Betreiberin eines Verteilernetzes in Linz und 88 Gemeinden in der Umgebung von Linz und wurde im Jahr 2006 aufgrund der Verpflichtung zur gesellschaftsrechtlichen Entflechtung vertikal integrierter Elektrizitätsunternehmen von der LINZ STROM GmbH abgespaltet (EU-Richtlinie 2003/54/EG). Vor dem Hintergrund des drohenden Klimawandels hat sich die EU zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Energieeffizienz um 20% zu erhöhen, den Anteil erneuerbarer Energien um 20% zu erhöhen und den CO2-Ausstoß um 20% zu reduzieren. Zur Erreichung dieser Ziele hat die EU-Kommission beschlossen, einen neuen Maßnahmenplan für die Steigerung der Energieeffizienz in den Mitgliedsstaaten zu verabschieden. Dieser Maßnahmenplan findet Niederschlag im vorliegenden Entwurf für eine neue Energieeffizienzrichtlinie (Proposal for a Directive of the European Parliament and of the Council on energy efficiency and amending and subsequently repealing Directives 2004/8/EC and 2006/32/EC). Diese Richtlinie normiert neue Regeln, von denen die LINZ STROM Netz GmbH als Verteilernetzbetreiberin direkt oder indirekt betroffen ist. Ziel der Hausarbeit ist es, die Auswirkungen des Richtlinienentwurfs auf die LINZ STROM Netz GmbH darzustellen, weiters können die aufgezeigten Fragestellungen im Rahmen der Begutachtungsverfahren auf europäischer und nationaler Ebene über die…...

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Der Verstoß Gegen Die Guten Sitten

...Der Verstoß gegen die "guten Sitten" Einleitung Der Rechtsbegriff der „guten Sitten“ findet sich in den sogenannten Generalklauseln §§ 138, 826 BGB. Die folgenden Darstellung geht zunächst auf die generelle Funktion der „Generalklausel“ im Rechtssystem ein und beschreibt die historische Entwicklung des Begriffs der „guten Sitten“. Anschließend wird die heutige Anwendung dieses Begriffs in den §§ 138, 826 BGB anhand der wesentlichen Fallgruppen beschrieben. II. Generalklauseln 1. Begriff Generalklauseln werden genutzt, „um durch allgemein gehaltene Formulierungen möglichst viele Tatbestände zu erfassen“. Ihre Funktion ist „den Gesetzeswortlaut von der Belastung mit detaillierten Merkmalen“ freizuhalten, „zugleich aber die Gefahr ungewollter Einengung des Anwendungsbereichs“ zu vermeiden.[1] 2. Anwendung In einer Gesellschaft, die sich täglich entwickelt und verändert, ist es unmöglich, für jeden Sachverhalt eine passende Norm zu erschaffen, eine sogenannte kasuistische Gesetzgebungstechnik [2] ist nicht praktikabel. Vielmehr bedarf es einer Reihe an Normen, die durch ihre weite Auslegungsmöglichkeit bestimmte Sachverhalte erfassen können und somit eine ständige Gesetzesänderung unnötig machen. Zu diesen Normen gehören auch die §§ 138, 826 BGB. Der für diese Bestimmungen zentrale Begriff der „guten Sitten“ verlangt eine Einhaltung der gültigen gesellschaftlichen Sozialmoral. Diese orientiert sich an dem „Anstandsgefühl aller......

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